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Sickerleitungen


Sickerleitungen regelmässig reinigen

Um feuchte Hauswände zu vermeiden sind funktionierende, saubere Sickerleitungen eine wichtige Grundvoraussetzung. Feuchte Hauswände erhöhen den Heizenergieverbrauch markant

Ein Teil des Regens, der auf die Erdoberfläche fällt, versickert im Boden. Der Rest läuft über die Bodenoberflächen, bis das Wasser in natürlichen oder künstlichen Wasserläufen, Seen, Reservoirs und Teichen gesammelt wird und langsam wieder verdunstet. Um diese natürliche Bodennässe in der unmittelbaren Umgebung des Hauses zu beseitigen, werden Sickerleitungen verwendet. Diese durchlässigen Rohrleitungen entwässern die feuchten Erdschichten auf eine einfache aber sehr effektive Art: Das Bodenwasser gelangt durch die Rohrwandungen (Poren, Löcher, Schlitze) in die Rohrleitungen und wird darin abgeführt.

Sickerleitungen können aus Kunststoff-, Beton- oder Tonfilterrohren bestehen. Man sollte bei der Verlegung auf ein minimales Gefälle achten und die Leitungen in durchlässigem Material (z.B. Kies) einbetten. Über einen Schlammsammler werden die Sickerleitungen an die Kanalisation angeschlossen. Ein ausreichender Abstand zu Bäumen und Sträuchern hilft mit, das Verstopfen der Leitungen zu reduzieren.


Ablagerungen und Verstopfungen verhindern

Die Sickerleitungen müssen alle zwei bis vier Jahre auf ihre Funktion hin überprüft werden. Das kalkhaltige Sickerwasser soll möglichst ruhig durch die Röhren fliessen können. Durch Ablagerungen entstehen in den Leitungen Turbulenzen, die eine Kalkausscheidung fördern. Eine Verminderung des Rohrquerschnitts würde immer rascher fortschreiten. Auch andere Faktoren wie Geländeform, Hanglage, Bodenbeschaffenheit (stark kalkhaltige Böden, sandige Schichten), beeinflussen das Fortschreiten der Ablagerungen. Rechtzeitig und regelmässig durchgeführte Spülungen von Sickerleitungen garantieren eine weitgehend störungsfreie Funktion.


Feuchte Hauswände sind Schlupflöcher für die Heizungswärme

Ursache für die Durchfeuchtung der Hauswände sind aus dem Boden aufsteigende oder seitlich eindringende Feuchtigkeit. Die Wirkung aufsteigender Feuchtigkeit äussert sich in der Zermürbung von Mauerziegeln, Mauer- und Putzmörteln, aber auch in Form von Schimmelpilzbildung und Schwammbildungen an Holzbauteilen und Tapeten. Zusätzlich erfordert die Beheizung feuchter Räume auch einen sehr hohen Energieaufwand. Wichtig ist, dass nur trockene Mauern eine optimale Wärmedämmung sicherstellen.

Deshalb ist es unbedingt notwendig, dass keine Feuchtigkeit eindringt. So bedeutet beispielsweise bei einem Ziegelmauerwerk schon eine geringe Feuchtigkeitszunahme von zirka 5 Gewichtsprozenten eine Abnahme der Wärmedämmungseigenschaft der Mauer um bis zu 50%. Funktionierende Sickerleitungen entlang der Aussenmauer leisten also einen wesentlichen Beitrag zur Entfeuchtung der Hauswände und helfen mit, wertvolle Heizenergie zu sparen.


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